KRIENS, Schweiz: Diabetes ist die sechst häufigste Todesursache in den USA. Jedoch bleibt ihr entsprechender Zusammenhang mit der Mundgesundheit relativ unbemerkt.

Parodontose und Diabetes neigen dazu, sich gegenseitig zu verschlimmern. Typ-2-Diabetes ist ebenfalls mit einer allgemeinen Entzündungsreaktion verbunden, die durch mit Parodontose verbundene Bakterien hervorgerufen wird. Eine solche Entzündung kann negative Auswirkungen auf die Blutzucker- oder Glukoseregulation haben.

Wenn der Blutzuckerspiegel zum Beispiel hoch bleibt, haftet eine beträchtliche Anzahl an Proteinen am überschüssigen Zucker, der sich an das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen gebunden hat. Bei diesem Prozess entstehen Endprodukte fortgeschrittener Glykierung. Eine Glykierung entsteht, wenn das Insulin den Zucker nicht richtig verstoffwechselt Dadurch werden Blutgefäße spröde und bilden Plaque. Dies fördert Parodontose, indem sie Bindegewebsfasern vernetzen und dadurch die parodontale Wundheilung beeinträchtigen.

Was Sie tun können
Mundgesundheitsexperten wissen, wie Krankheitserreger den ganzen Körper angreifen und was man dagegen tun kann. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt darüber, wie Ihre Mundgesundheit erhalten können.

Quelle: Dental Tribune International